Keine Angst vor Kritik (1): Zuhören & verstehen

Keine Angst vor Kritik

Ganz klar: Kritik kann unfassbar schmerzhaft sein. Egal, ob sie von oben oder von der Seite kommt. Von Menschen, die wir schätzen, oder von Menschen, die wir eher meiden. Und ich spreche hier nicht von den richtig fiesen Angriffen & Beleidigungen, sondern „nur“ von negativem Feedback, vorgetragen in einem halbwegs menschenwürdigen Tonfall.

Allein die Tatsache, dass jemand unzufrieden ist mit uns, enttäuscht oder wütend, kann uns schon verletzen. Zum Beispiel, wenn wir Erwartungen von Vorgesetzten nicht erfüllen. Wenn eines unserer Projekte nicht gut gelaufen ist. Wenn wir eine Deadline gerissen haben oder Kunden sich beschweren.

Und weil Kritik so weh tut, reagieren wir in der Regel defensiv darauf, d.h. wir werden wütend oder traurig, fangen an, uns zu rechtfertigen oder schmollen & schweigen. Wir werden hochrot oder kreidebleich, kämpfen mit den Tränen oder weisen empört alle Schuld von uns. 

Hmm … Das klingt selbst für Omas Dackel nicht nach einer besonders klugen Reaktion.

Und auch wir wissen eigentlich, dass es kontraproduktiv ist, so zu reagieren. Dass es uns und unserem Verhältnis zu der anderen Person mehr schadet als nützt.

In der konkreten Situation werden wir dann aber oft von unseren Gefühlen überwältigt und tun dann, was wir tun „müssen“. Wenn der Zug der explosiven Emotionen einmal angerollt ist, lässt er sich so schnell nicht wieder aufhalten. Und dabei enjoyen wir den Ride oft nicht einmal. Geschweige denn die Konsequenzen.

Aber – und das ist ein großes, leuchtendes ABER – wir können an unseren Gefühlen & negativen Gedanken arbeiten. Sie lassen sich durchaus beeinflussen. Unsere Impulse sind mächtig. Aber unsere Erfahrungen, unsere Vernunft und unsere Fähigkeit, dazuzulernen, sind mächtiger. 

Mit der richtigen Einstellung und praktischen Kommunikationstechniken kannst du lernen, souverän & konstruktiv mit Kritik umzugehen. Damit du in schwierigen Situationen gelassen bleibst und auch aus der unmöglichsten Kritik noch etwas rausziehst, das dich weiterbringt.

Klingt gut? Dann lass uns loslegen!

(Pssst: Am Ende des Artikels wartet noch ein Bonus auf dich: Ein mega-praktisches Cheatsheat mit konkreten Formulierungen für alle 7 Phasen des Kritikgesprächs! Abonniere den Communicorn-Newsletter und sicher dir dein Exemplar!)

Darum tut es oft weh, kritisiert zu werden

Kritik & Ablehnung sind keine Kleinigkeit für Menschen. Wir stellen uns nicht einfach nur an. Der Schmerz ist echt: Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass Zurückweisung unser Gehirn an den gleichen Stellen aktiviert wie körperliche Verletzungen oder Erkrankungen. Kritik & Ablehnung lösen tatsächlich physische Schmerzen aus. Wir machen also zu recht mimimi.

Aber warum, zum Häagen Dazs?! Wäre das Leben nicht viel leichter, besser und schöner, wenn uns Kritik & Ablehnung nichts anhaben könnten? Well, heutzutage möglicherweise schon (aber selbst darauf würde ich nicht schwören), evolutionär gesehen war es allerdings von Vorteil, dass wir extrem feine Sensoren für das zwischenmenschliche „Klima“ und unseren Stand & Status in der Gruppe entwickelt haben.

Als soziale Wesen waren (und sind) wir darauf angewiesen, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Wir haben Angst, aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden oder unser Ansehen in der Gruppe zu verlieren. Ohne den Schutz der Gruppe war unser Leben in Gefahr. Daher auch unser Panikmodus und die „Fight, Flight or Freeze“-Reaktion, die bei jeder Art von Kritik reinkickt. Und der schnellste Weg, uns ins Handeln zu bringen, ist immer noch Schmerz (ich sach‘ nur heiße Herdplatte und Kinderhand).

Seit etwa 200 Jahren leben wir zwar in einer Welt, in der Ablehnung nicht mehr unbedingt lebensbedrohlich ist. Wir können uns verschiedenen Gruppen anschließen, wir sind sozial und geografisch mobil, wir sind gegen viele Risiken finanziell, rechtlich und medizinisch abgesichert. Aber im Grunde sind wir immer noch Steinzeitwesen (und genetisch zur Hälfte Brokkoli).

Menschen umarmen sich

Wer 300.000 Jahre lang Ablehnung existenziell fürchten musste, ist nach zwei oder drei Generationen nicht plötzlich „fine“ damit. Wir wollen immer noch ganz unbedingt dazugehören, akzeptiert und anerkannt werden. Und deswegen sind wir auch immer noch so empfindlich gegenüber Kritik.

Automatische Reaktionen auf negative Kritik

Na und was tun wir, wenn wir kritisiert werden? Wir reagieren. Sofort. Automatisch.  Und zwar mit einem bunten Strauß gleichermaßen beschämender Verhaltensmuster.

Schauen wir uns die häufigsten Reaktionen auf negatives Feedback doch mal genauer an:

  1. Wir werden wütend und gehen direkt zum Gegenangriff über.

O-Ton: „Das ist doch die Höhe! Was erlaubt der sich? Dem werd ich’s zeigen! Na warte! Du wirst dir zweimal überlegen, ob du mir nochmal ans Bein pinkelst, du Blumenkohl! Rrrff, rrrfff, kläff, kläff!“

2. Wir reagieren bockig und patzig, schmollen und geben einsilbige, passiv-aggressive Antworten.

O-Ton: „Pffft, einfach absurd! Da mach ich nicht mit. So nicht. Ich sag jetzt gar nichts mehr. Nope. Sag, was du willst, ist mir völlig Lattte. Lalala, ich kann dich nicht mehr höööören.“

3. Wir sind zutiefst verletzt, bringen keinen Ton mehr raus und kämpfen mit den Tränen.

O-Ton: „O.M.G., wie kann man nur so gemein sein? Und ausgerechnet zu mir, wo ich mir doch immer solche Mühe gebe. Da muss doch jemand eingreifen jetzt. Das darf man doch nicht dürfen, sowas.  I can’t even … (Schnappatmung)“

4. Wir nehmen das Gesagte zu 100% völlig unkritisch an, entschuldigen uns 1000 Mal und baden in unserer Selbstverachtung.

O-Ton: „Immer mache ich alles falsch. Ist ja mal wieder typisch. Ich bin echt das Letzte! Ich kann froh sein, wenn ich hier morgen überhaupt nochmal auftauchen darf. Vielleicht sollte ich anbieten, ab sofort die Toiletten zu putzen? I hate my life.“

Hach, wie schön. Alle da, wie bei einer Familienfeier. 😉

Wenn wir uns diese Reaktionen genauer ansehen, dann fällt auf, dass sie alle – egal, wie unterschiedlich sie sich äußern – von einer tiefen Selbstunsicherheit geprägt sind. Kritik kann uns nur verletzen, wenn sie einen wunden Punkt trifft und uns „triggert“:

Zum Beispiel, weil unser eigenes Perfektionsstreben oder unsere Selbstüberhöhung keine Fehler erlauben, ohne unser Selbstbild zu gefährden. Oder weil wir uns wahnsinnig viel Mühe gegeben haben und die andere Person positiv beeindrucken wollten und uns jetzt zurückgesetzt fühlen. Oder weil wir von vornherein überzeugt sind, gar nichts wert zu sein und jede Kritik zu verdienen. 

Die Ursachen für selbstunsicheres Verhalten liegen meistens in der Kindheit. Wir reagieren auf das ablehnende Gegenüber so, wie wir damals als Kind auf unsere ablehnenden Eltern reagiert haben.

Unsere Kindheit prägt uns

*Disclaimer: Zu einem gewissen Grad tragen wir alle diese Gefühle in uns. Wenn dich aber jede Kritik in eine furchtbare Krise stürzt und du dich tagelang nicht davon erholen kannst, dann solltest du dir professionelle Unterstützung suchen, z.B. im Rahmen eine Psychotherapie. Einen stabilen Selbstwert zu entwickeln ist eine große und lohnenswerte Aufgabe.*Ende Disclaimer

Bei den ersten drei Reaktionsmustern wehren wir im Grunde alles ab, was uns andere sagen. Kein Feedback geht rein, alles ist auf Abwehr geschaltet. Wir reagieren defensiv und verschenken damit die Chance, von Feedback zu lernen. Wenn wir der Kritik sofort widersprechen, schmollen, schweigen, patzig oder aggressiv werden, führt das außerdem schnell zur Eskalation der Situation. Ärger produziert in der Regel noch mehr Ärger und das schadet unserer Beziehung zum Gegenüber. 

Merke: What goes around comes around. Und: Karma is a bitch 😉

Dass das alles deinen Interessen nicht gerade dienlich ist, liegt auf der Hand. Was genau könntest du aber gewinnen, wenn du gelassen & konstruktiv mit Kritik umgehen kannst?

Warum es sich lohnt, souverän mit Kritik umzugehen

Wenn du sachlich und souverän mit Kritik umgehen kannst, wenn du sie also weder zu 100% ablehnen noch voll und ganz annehmen musst, dann giltst du als „kritikfähig“. Diesen Titel zu erwerben, lohnt sich, denn:

  • Nur wenn wir unser Verhalten hinterfragen und gegebenenfalls anpassen, können wir wirklich vertrauensvoll mit anderen zusammenarbeiten. Wir zeigen der anderen Person damit, dass wir fähig sind, unser Ego einen klitzekleinen Moment zur Seite zu schieben und uns einer anderen Sichtweise zu öffnen. Das merkt sich dein Gegenüber.
  • Wer kritikfähig ist, hat gelernt, mit unangenehmen oder frustrierenden Situationen gelassener umzugehen. Deine Frustrationstoleranz steigt, d.h. dass du nicht gleich beim ersten Problem entmutigt hinschmeißt, sondern dranbleibst und bereit bist, daran zu wachsen. Das ist ein riesiger Schritt hin zu mehr Seelenfrieden. Sonnenschein ist schließlich eine Einstellung. Ziemlich zen, oder?
  • Durch eine offene, gelassene Reaktion auf Kritik „erziehst“ du dein Umfeld auch dazu, bei Problemen auf dich zuzukommen, statt hinter deinem Rücken zu lästern und dir nur das zu erzählen, was du hören willst. So bekommst du einen klareren Blick darauf, was tatsächlich vor sich geht und wo du bzw. die anderen stehen.

Cool? Dann schauen wir uns doch mal an, wie genau wir unsere Gefühle und instinktiven Verhaltensmuster in unserem Sinne beeinflussen können. Gefühle sind ein existenziell wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Aber wir sollten nicht unser ganzes Handeln und Entscheiden nur auf sie stützen. Denn wir fühlen nicht nur, wir denken auch, und wir wissen und nehmen wahr. Erst eine Mischung all dieser Fähigkeiten macht uns stabil & souverän.

Das nächste Stichwort heißt also „Emotionsmanagement“. (Yes, it’s a thing!)

Wie du negative Gefühle managst

Lass mich dir gleich am Anfang einen Zahn ziehen:

Du wirst im Leben nicht um Kritik & negatives Feedback herumkommen. Wer atmet, wird kritisiert. Isso. Betrachte es als Naturgesetz. Schon Aristoteles wusste:

„Es gibt nur einen Weg, um Kritik zu vermeiden: Nichts tun, nichts sagen, nichts sein.“

Positive Kritik
Negative Kritik

Deine Aufgabe besteht also nicht darin, es allen recht zu machen in der Hoffnung, dann „ungeschoren“ davonzukommen, sondern darin, mit Kritik zu rechnen, sie zu erwarten und wenn sie kommt, souverän mit ihr umzugehen. (Echte Profis begrüßen und suchen Kritik sogar. Deep sh*t!)

Okay, wie funktioniert das jetzt mit dem Regulieren von Gefühlen?

Dein Ziel in Kritikgesprächen ist es, emotionale Distanz herzustellen. Also impulsive Automatismen bei Gefühlsreaktionen, Denk- und Verhaltensmustern zu unterbrechen. Quasi eine Pausentaste zu drücken, damit dein Verstand sich einmischen kann, bevor deine Gefühle das Kommando übernehmen und mit dir davongaloppieren.

Eine wesentliche Voraussetzung für einen gelasseneren Umgang mit negativem Feedback ist es, Kritik niemals persönlich zu nehmen. Egal, wie die Kritik vorgetragen wurde, sie bezieht sich immer nur auf ein konkretes Verhalten in einer ganz bestimmten Situation. Fühl dich also nicht gleich als ganze Person abgewertet. 

Die meisten Menschen kennen dich außerdem viel zu wenig, um dich komplett ablehnen zu können. Du bist so komplex und vielfältig, dass man dich gar nicht in deiner Gesamtheit kritisieren kann. Es sind immer nur bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen, an denen sich jemand anders stört, nie alle zusammen. Wenn man so will, bist du als ganze Person also unverletzbar.

Was das Managen der eigenen Gefühle erschwert: 

Häufig teilt unser Gegenüber uns die Kritik nicht ruhig, sachlich und wohlwollend mit, sondern gekoppelt an Vorwürfe, Ärger oder Frust. Diese Gefühle empfangen wir und übernehmen sie. Gefühle sind sozusagen „ansteckend“ (Vielen Dank auch, Evolution!). 

Hier kann es helfen, wenn du mit deinem Gegenüber bewusst nachsichtig bist und den einen oder anderen Fehltritt durchgehen lässt. Manchmal teilen Menschen einfach aus, weil sie in ihrem eigenen Leben Stress haben oder unglücklich sind. Kann sein, dass dein Gegenüber heute einen richtig ollen Tag mit lauter Rückschlägen hatte. Oder dass sie oder er mächtig unter Druck steht und sich Sorgen macht. 

Die schlechte Laune deines Gegenübers hat also manchmal gar nichts mit dir zu tun, sondern mit den Dingen, die in seinem oder ihrem Leben gerade schiefgehen. Wenn dich also aus heiterem Himmel, zwischen Tür & Angel, eine kritische Bemerkung trifft, dann vergeude nicht zu viel Zeit damit, darüber nachzugrübeln oder dich aufzuregen. Zieh dir die negativen Gefühle anderer nicht an und denk dir: „Not my circus, not my monkeys!“

Nächste Technik: Du kannst aufkommende Gefühle bewusst wieder loslassen. Die meisten intensiven Gefühle halten nicht länger als 90 Sekunden an, wenn du sie nicht ständig wieder neu entfachst und damit künstlich am Leben hältst. Jedes Gefühl geht auch wieder vorbei, Gefühle sind von Natur aus flüchtig. Steigere dich nicht in sie hinein, nur weil es sich vielleicht gerade so verdammt gut anfühlt, wütend zu sein!!!! 

Ok, ok, I get it. Lass deine Gefühl durch dich hindurchfließen und lass sie wieder los. Um das zu schaffen, kann es helfen, zu meditieren. Durch regelmäßige Meditation lernst du, deine negativen Gedanken & Gefühle bewusst wahrzunehmen und sie wieder ziehen zu lassen, ohne an ihnen festzuhalten (Free Willy!).

Eine weitere Taktik ist es, dir bewusst zu machen, dass Kritik grundsätzlich nur die Meinung eines anderen widerspiegelt und keine unumstößliche Wahrheit ist. Wenn du das durchschaut hast, musst du nicht mehr sofort in eine Verteidigungshaltung gehen. Meistens geht es bei der Kritik viel weniger um dich oder ein objektives, absolutes „richtig“ oder „falsch“ als um die persönlichen Werte, Maßstäbe, Wünsche & Bedürfnisse deines Gegenübers.

Ein Klassiker, wenn Ärger oder Trauer in dir hochsteigen, ist die gute alte Ablenkung. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas anderes richten, verschwinden Gefühle oft oder lassen nach. Du kannst dir z.B. gezielt ein Objekt im Raum suchen und dich darauf konzentrieren:

Wow, was ist denn das für eine coole Pflanze da drüben? Und das Bild dort an der Wand, Wahnsinn!

Stell dir konkrete Fragen dazu wie: 

  • Ist das noch Apricot oder schon Ocker? 
  • Wie lange hängt das Bild da wohl schon?
  • Und wo war es vorher? 
Aufmerksamkeit lenken

Wenn der Raum wenig hergibt, kannst du auch in dir selber herumspüren und dich mit interessiertem Forscherblick beobachten: 

  • Wo fühle ich gerade etwas besonders stark (Hals, Brust, Herz)? 
  • Ist das mehr ein Druck oder ein Flattern oder Rasen? 
  • Wie atme ich gerade? 
  • Höre ich mein Blut in den Ohren pulsieren? 

Durch diese analytischen Fragen „reaktivierst“ du dein Gehirn und bekommst Distanz zu deinen Gefühlen.

Was auch immer geht: Tief durchatmen. Ich selbst bin ja überhaupt keine Anhängerin von Esoterik oder Spiritualität und hab mich ganz schön affig mit allem, was „Mantra“, „Chakra“ oder ähnlich heißt. Es gibt aber eine wunderbare Atemübung aus dem Zen-Buddhismus, die überhaupt nicht esoterisch daherkommt: 

Du atmest tief ein und sagst dir beim Einatmen „Ich bin fest.“ Dann atmest du langsam wieder aus und sagst dir „Ich bin frei.“ Das wiederholst du ein paar Mal, bis du merkst, dass du ruhiger wirst.

Mir persönlich reichen „fest“ & „frei“ vollkommen aus. Wenn du an Autosuggestionen oder Mantras interessierter bist als ich, lohnt es sich, weiter zu recherchieren, das Internet ist voll davon!

Vielleicht hast du auch schon mal festgestellt, dass paradoxe Befehle wie: “Jetzt bloß nicht losheulen!” nicht besonders gut funktionieren. Alternativ könntest du den Spieß einfach mal umdrehen und dir fest vornehmen: 

“Ich werde in zwei Sekunden wie ein Schlosshund losheulen! Auf los geht’s los!” 

Interessanterweise tun wir das dann nicht. Im Gegenteil, der Heulkrampf hat sich dadurch meistens erledigt.

Zum Abschluss noch ein Merksatz, der es auf den Punkt bringt und selbstbewusst-trotzig einfach so stehenbleiben kann: 

„Ich entscheide, wer mich beleidigt!“

(Wird wahlweise Winston Churchill oder Eleanor Roosevelt oder Klaus Kinski zugeschrieben.)

Game Changer: Begreife Kritik als Geschenk

Wenn du’s noch ein bisschen krasser willst, dann kannst du grundsätzlich deine Einstellung zu Kritik verändern. Es gibt viel mehr Arten, auf Kritik zu reagieren als nur mit Widerstand, Flucht oder Erstarrung. Du kannst lernen, Kritik nicht mehr als Angriff zu sehen, sondern als Geschenk, das dir dein Gegenüber macht. Du kannst lernen, Kritik zu begrüßen, mit ihr zu spielen und vor allem an ihr zu wachsen. I know, nicht umsonst ist das hier die Königsklasse!

Erster Schritt: Versuch erst einmal deinen Frieden damit zu machen, dass jede Form der Rückmeldung grundsätzlich wichtig ist. Wir leben nicht in einem luftleeren Raum, sondern von, mit und durch Beziehungen zu anderen Menschen. Deren Rückmeldung ist ein Spiegel, der es uns ermöglicht, blinde Flecken zu erkennen und mehr über uns und unsere Wirkung auf andere zu erfahren. Es ist wichtig, der Realität ins Auge zu sehen. Kritik & Feedback sind immer Chancen, zu wachsen und sich zu verbessern.

Außerdem: Wenn dich jemand kritisiert, wirst du nicht nur auf Fehler aufmerksam gemacht, die dir vielleicht gar nicht bewusst sind, du lernst gleichzeitig auch eine neue, andere Weise kennen, wie man die Dinge sehen und an sie herangehen kann. Nicht dass du alles unhinterfragt übernehmen musst, aber es schadet nicht, mehr Wege zum Ziel zu kennen als denselben alten, den man immer nimmt. Andere Leute haben manchmal überraschend clevere Ideen. I swear!

Gemeinsam Ideen finden

Unterschätze außerdem nicht, wie viel Mut und Überwindung es dein Gegenüber wahrscheinlich kostet, dich offen zu kritisieren. Wie viel einfacher ist es, mit anderen über dich und deine Fehler zu lästern und sich von ihnen Trost & Verständnis zu holen. Die Person, die etwas an dir oder deinem Verhalten auszusetzen hat, kann dabei im Verborgenen gegen dich schießen und riskiert nicht, selbst getroffen zu werden. 

Meistens bekommst du davon gar nichts mit bzw. erst, wenn es zu spät ist. Daher ist es ein großes Glück, wenn du Kritik überhaupt direkt zu hören bekommst. Betrachte also jede Kritik, die es an deine Ohrmuscheln schafft als Geschenk. Sie ist meistens nur die Spitze des Eisbergs. Und es ist unschätzbar wertvoll zu wissen, wo Eisberge auf deinem Kurs liegen (Titanic, anyone?).

Noch ein Argument: Nur wer eine Rolle spielt, erfährt Kritik. Alle anderen werden einfach ignoriert. Wenn dich jemand kritisiert, macht er oder sie dir damit folgendes Kompliment: Du bist wichtig. Offenbar will diese Person immer noch mit dir reden. Und: Sie geht davon aus, dass du in der Lage bist, an deinem Verhalten etwas zu ändern. Dass da noch was geht. Man traut dir also was zu und das ist gut, sehr gut sogar!

Für den seltenen Fall, dass jemand so richtig detailliert loslegt und sich an deinen Ideen oder deiner Vorgehensweise abarbeitet, dann schnapp dir Stift & Zettel und schreib mit! Jemand, der dich so ausführlich kritisiert, erweist dir einen gewaltigen Dienst. Er oder sie zeigt dir Widersprüche auf, demaskiert Wunschdenken und zeigt mit dem Finger auf wackelige Argumente. Dein Gegenüber macht quasi einen „Qualitätscheck“ für dich – und will nicht mal ein Honorar dafür!

Wenn du dieses Mindset wirklich verinnerlichst, kannst du unangenehme Gespräche nicht mehr nur halbwegs unversehrt überstehen, sondern sogar begrüßen als kostenlose Trainingseinheit und Gelegenheit, dazuzulernen. Wer sich Widrigkeiten nicht aussetzt, kann nicht lernen, sie zu überwinden. Was dich nicht umbringt, macht dich weiser. 😉

Twitterfähiges Zitat: 

„Kritik ist ein Geschenk. Du musst es nur annehmen können.“

Kritik ist ein Geschenk

1. Schritt im Kritikgespräch: Hör aufmerksam zu

Kommen wir zu den „harten“ Kommunikationstechniken:

Der wichtigste Schritt in jedem Kritikgespräch ist das aktive Zuhören. Wenn es dir gelingt, emotionale Distanz aufzubauen und nicht bei den ersten kritischen Tönen automatisch in eine Abwehrhaltung zu verfallen, dann stehen die Chancen gut, dass du dein Gegenüber wirklich hören kannst.

Und das lohnt sich: Aufmerksames und offenes Zuhören ist eine der respektvollsten Gesten, zu denen wir Menschen fähig sind. Indem wir zuhören, zeigen wir unserem Gegenüber, dass ihre oder seine Stimme einen Wert hat, egal, ob wir einer Meinung sind oder nicht.

„Wenn ich selber rede, wiederhole ich nur das, was ich schon weiß. Wenn ich zuhöre, erfahre ich vielleicht etwas Neues.“ 

Das sagt der Dalai Lama. Und wenn der sowas sagt, dann stimmt es. 😉

Lass dein Gegenüber also in Ruhe ausreden. Unterbrich sie oder ihn nicht. Wenn sich der andere nicht gehört fühlt, wird er in der Regel nur noch aufgebrachter. Wenn du selbst ruhig, aufmerksam und gelassen bleibst, hat das auch eine Wirkung auf dein Gegenüber. Das Resonanzprinzip besagt, dass Menschen häufig genau so reagieren wie du ihnen begegnest.

„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ bzw. „Wie man hineinwippt, so wippt es heraus.“

Signalisiere durch zugewandte Körpersprache und Blickkontakt: 

„Ich höre dir zu. Deine Sichtweise ist mir wichtig.“ 

Du kannst dein Gegenüber auch durch Nicken, ein „Aha“ oder „Mm-hmm“ ermutigen, weiterzusprechen. Halte auch die eine oder andere kurze Denkpause aus, du musst nicht sofort mit eigenen Themen reingrätschen.

Beiß dir beim dringenden Wunsch, dich zu rechtfertigen, bewusst auf die Zunge und sage dir: 

„Hold your horses, ich warte jetzt erst mal ab, was kommt, und überlege dann in Ruhe, wie ich mich dazu verhalte.“ 

Sei einfach mal neugierig, wohin sich das Gespräch entwickeln wird, wo dein Gegenüber mit dir hinwill. Es kann durchaus spannend sein, einfach mal mitzugehen (auch wenn Mama immer gesagt hat, man soll nicht mit Fremden mitgehen).

Wenn du wirklich ganz unbedingt etwas zu einem bestimmten Punkt sagen willst, dann mach dir eine kurze Notiz für später. Ändere bewusst deine Absicht von: 

„Ich höre zu, damit ich am Ende meine eigene Meinung loswerden kann.“ zu: „Ich höre zu, damit ich den anderen wirklich verstehe.“

Ok, du hörst jetzt also aufmerksam zu, super. What’s next?

Versuch, das Gesagte inhaltlich zu erfassen und die Argumente deines Gegenübers gedanklich nachzuvollziehen

Dabei gilt: Nimm erst einmal jede Kritik ernst. Versuch, wirklich zu begreifen, worum es deinem Gegenüber geht. Und zwar möglichst ungefärbt durch eigene Bewertungen, Überzeugungen & Interpretationen. So objektiv wie möglich. 

Das ist unfassbar schwer, ich weiß. Normalerweise sind wir sofort dabei, andere Menschen zu beurteilen, sobald wir sie nur sehen. Erst recht, wenn sie mit uns reden. Und noch erst rechter, wenn sie uns gerade etwas Unangenehmes mitteilen.

Um gar nicht erst in dein Bewertungskarussell einzusteigen und Runde um Runde damit zu fahren, hilft es, sich von Anfang an zu fragen:

  • Was genau sagt mein Gegenüber?
  • Was dichte ich eventuell selbst dazu?
  • Welche Geschichte erzähle ich mir gerade?
  • Welche Gegenbeweise gibt es?

Die Wahrscheinlichkeit, dass wir etwas in den falschen Hals bekommen und aus den Worten unseres Gegenübers etwas heraushören, das gar nicht so gemeint war, ist erstaunlich hoch. Denn wir alle interpretieren die Äußerungen anderer aufgrund unserer eigenen Erfahrungen und unserer aktuellen psychischen & emotionalen Verfassung. (Was ganz schön erschreckend ist, wenn man weiß, wie gaga wir alle eigentlich sind.)

Zuhören statt reden

Noch ein Hinweis fürs aktive Zuhören: Versuch nicht, während dein Gegenüber spricht, im Kopf schon deine Erwiderung zu planen. Du kannst nicht aufmerksam zuhören und gleichzeitig an einer flammenden Verteidigungsrede stricken. Lass dich in diesem Schritt ganz darauf ein, was dein Gegenüber zu sagen hat.

2. Versetz dich in dein Gegenüber hinein

Während du aufmerksam zuhörst, kannst du EINE Sache doch schon parallel tun: Du kannst versuchen, dich in dein Gegenüber hineinzuversetzen. Du schaust ihn oder sie beim Zuhören ja ohnehin an, dann kannst du auch genauer auf die Körpersprache, Mimik & Gestik achten. Auch die Stimme und der Tonfall können dir verraten, wie emotional investiert sie oder er ist.

Versuch herauszufinden:

  • warum die Person tut, was sie tut,
  • was sie braucht,
  • welches Bedürfnis hinter der Kritik steckt, und
  • was sie wahrscheinlich erreichen will.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du halbwegs zutreffende Antworten auf diese Fragen findest, ist dabei ziemlich hoch. Denn als soziale Wesen, die auf ein funktionierendes Zusammenleben in Gemeinschaft angewiesen sind, haben alle Menschen eine angeborene magische Fähigkeit (Trommelwirbel):

Wir besitzen im Gehirn Spiegelneuronen, die dafür sorgen, dass unsere Nervenzellen aktiviert werden, egal, ob wir eine Handlung nur beobachten oder ob wir sie selbst ausführen. Das Verhalten und die Gefühle anderer werden also in uns selbst „gespiegelt“. Das nenn ich mal ein krasses Feature! Dadurch können wir uns relativ leicht in andere Menschen hineinversetzen und nachvollziehen, wie es ihnen geht, was sie fühlen, brauchen & wollen.

Wir irren uns zwar manchmal, wenn wir andere Menschen noch nicht gut kennen oder ihre nonverbalen Signale z.B. durch kulturelle Unterschiede schwerer deuten können. Im Großen und Ganzen aber fühlen und wollen Menschen überall auf der Welt ganz ähnliche Dinge: 

Alle Menschen haben zum Beispiel die gleichen Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Anerkennung, Autonomie oder Zugehörigkeit. Und unsere Reaktionen, wenn ein Bedürfnis nicht erfüllt ist, ähneln sich ebenfalls stark, denn im Grunde gibt es nur fünf wesentliche Emotionen: Wut, Trauer, Angst, Freude & Ekel.

Grundgefühle

Meistens liegen wir also erstaunlich richtig, wenn wir das Empathie-Spiel spielen und uns in andere Menschen hineinversetzen.

Während du das tust, solltest du deinem Gegenüber mit Wertschätzung begegnen, also mit einer grundsätzlich wohlwollenden Haltung. Ein guter Leitsatz ist: Jeder hat Recht mit dem, was er sagt – aus seiner jeweiligen Sicht. Wir neigen leider dazu, anderen, die etwas für uns Unverständliches tun, zu unterstellen, dass sie entweder dumm, krank oder böse sind (oder alles zusammen). In der Regel hat aber jeder Mensch gute Gründe für sein Verhalten

Wenn du also eine Reaktion, einen Vorwurf oder eine Sichtweise deines Gegenübers vollkommen daneben findest, dann frag dich:

Basierend auf welchen Überlegungen & Werten könnte dieses Verhalten für einen rational denkenden Menschen Sinn ergeben?

Kaum ein Mensch handelt vollkommen irrational. Es gibt nicht den einen richtigen Weg zum Ziel. Wir sollten anderen die Freiheit zugestehen, ihre eigenen Wege zu gehen und in ihrer eigenen Wahrheit zu stehen. Wenn du dir das regelmäßig bewusst machst, bist du mit einem Schlag 10 Levels weiser. BÄM!

3. Stell klärende Rückfragen

Als gute Zuhörer sollten wir unser Gegenüber aber nicht nur in Ruhe ausreden lassen, sondern auch gute Fragesteller sein und nachhaken, wenn wir etwas nicht verstanden haben. 

Ziel ist es, die Probleme, Wünsche & Motive des Gegenübers wirklich zu erfassen. Damit wir angemessen und sinnvoll auf die Kritik reagieren können.

Ein schöner Nebeneffekt: Mithilfe von gezielten Fragen kannst du Stressgefühle unterbrechen. Um Rückfragen zu stellen, musst du nämlich deinen Verstand aktivieren. Das macht es leichter, emotionalen Abstand zu gewinnen.

Häufig nehmen wir implizit an, beide Gesprächspartner hätten die gleichen Informationen. Dreimal darfst du raten, wie oft das tatsächlich der Fall ist. Uh-huh, genau: Nie. Wenn dir bestimmte Sachverhalte unklar oder Informationen unbekannt sind, frag also unbedingt nach.

Es heißt zwar „Wer fragt, der führt“, aber Vorsicht: Wenn du anfängst, durch deine Fragen das Gespräch an dich zu reißen und zu steuern, bist du nicht mehr im Bereich des aktiven Zuhörens, sondern im Bereich der Manipulation. Du „hijackst“ praktisch das Gespräch für deine eigenen Zwecke. 

Das kann im Einzelfall hilfreich sein, generell rate ich dir aber davon ab. In dieser Phase („Zuhören & Verstehen“) geht es ja gerade darum, die Kritik deines Gegenübers wirklich zu begreifen, bevor du in der nächsten Phase („Souverän antworten“) darauf reagierst. Du stellst dir also selbst ein Bein, wenn du dein Gegenüber hier woanders hinlockst.

Welche Arten von Fragen eignen sich besonders?

Stell als Erstes offene Fragen, also solche, die dein Gegenüber zum Reden bringen und sie oder ihn zwingen, konkreter zu werden. Dafür eignen sich z.B. die klassischen W-Fragen, z.B.: Was, wie, wann, warum, wer & wo. Sie dienen dem besseren Verständnis und können helfen, Kritik, die vielleicht erst einmal ziemlich pauschal vorgebracht wurde, genauer einzugrenzen. Gute Fragen dafür sind:

  • „Was ist aus deiner Sicht das größte Problem?“
  • „Kannst du mir ein Beispiel nennen?“
  • „Wie hätte ich deiner Meinung nach reagieren sollen?“

Versuch, die Kritik deines Gegenübers so zu konkretisieren und zu versachlichen, dass vor allem die inhaltlichen Punkte übrig bleiben, die dich tatsächlich weiter bringen. Frag außerdem nach, welche Ratschläge oder Tipps dein Gegenüber für dich hat und was sich konkret ändern soll.

Egal, wie hart dir die Kritik vorkommt, geh erst einmal von einer positiven Absicht deines Gegenübers aus. Das meiste negative Feedback ist konstruktiv gemeint, wenn auch oft nicht so formuliert. Dein Gegenüber hat ja das Ziel, dir Fehler aufzuzeigen, was dir im weiteren Berufsleben helfen kann. Handle immer nach dem Grundsatz „Im Zweifelsfall für den Angeklagten“. Solange du nicht zu 100% weißt, wie etwas gemeint ist, geh davon aus, dass dein Gegenüber ein Problem aus der Welt schaffen will.

Zusätzlich kannst du auch noch geschlossene Fragen stellen, z.B.:

  • „Du meinst also, dass …?“
  • „Ich hätte deiner Meinung nach also …?“

Auf geschlossene Fragen gibt es meistens nur eine Ja- oder Nein-Antwort. Sie helfen, Sachverhalte abschließend zu klären und können eventuell schon zu einer Lösung hinführen. 

Rückfragen stellen

Auf rhetorische Fragen oder Suggestivfragen solltest du verzichten, sie wirken manipulativ und verfälschen das Gespräch.

4. Fass zusammen, was du gehört hast

Um sicherzugehen, dass du dein Gegenüber vollständig verstanden hast, solltest du am Ende der Zuhör-Phase in eigenen Worten nochmal wiederholen, was du gehört hast („Paraphrasieren“):

  • „Es geht dir also ganz konkret darum, dass …“
  • „Dir ist wichtig, dass… und deshalb möchtest du ….“

Dein Gegenüber wird durch deine Zusammenfassung quasi von außen gespiegelt. Sie oder er hat dadurch die Chance, bestimmte Formulierungen zu korrigieren und Missverständnisse auszuräumen. In manchen Fällen rudert jemand sogar zurück, wenn du das Gesagte nochmal wiedergibst, weil es als Zuhörer dann doch sehr hart, pauschal oder unfair klingt.

Gute Gesprächspartner können in dieser Phase erkennen, ob ihre Kritik konstruktiv war oder eher angreifend. Aber rechne nicht damit, dass dein Gegenüber darin geschult oder sensibilisiert ist. Leider lernen wir solche wichtigen Gesprächs- und Kommunikationsskills selten in der Schule.

Wenn dein Gegenüber deiner Wiederholung & Zusammenfassung zustimmt, dann hast du den ersten Teil im souveränen Umgang mit Kritik gerade mit Bravour bestanden. Woohoo! You nailed it!

Du weißt jetzt also, wie du in einem Kritikgespräch:

  • deine Emotionen managt, 
  • aktiv und aufmerksam zuhörst,
  • dich in dein Gegenüber einfühlst,
  • die richtigen Fragen stellst, und
  • durch richtiges Paraphrasieren zeigst, dass du dein Gegenüber wirklich verstanden hast.

In Teil 2 der Reihe verrate ich dir, wie du im nächsten Schritt genauso souverän auf negatives Feedback antwortest. Da geht es dann endlich (!) mehr um dich. Du lernst, wie du eine andere Meinung vertrittst oder einen Fehler eingestehst, wie du zusammen mit deinem Gegenüber eine gute Lösung findest und das Gespräch positiv beendest.

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Jaha, als Bonus zu diesem Mega-Artikel habe ich für dich ein wunderschönes Cheatsheet mit Wort-für-Wort-Formulierungen für alle 7 Phasen des Kritikgesprächs gebastelt! 

Du kannst es ausdrucken, an die Wand hängen, ausschneiden, auswendig lernen und mit deinen eigenen genialen Sätzen erweitern. 

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Wie gehst du mit negativer Kritik um? Gelingt es dir, ruhig & souverän zu bleiben oder reagierst du aggressiv / defensiv? Welcher Tipp aus diesem Artikel spricht dich am meisten an? Schreib’s mir in die Kommentare!

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2 Kommentare zu „Keine Angst vor Kritik (1): Zuhören & verstehen“

  1. Gute Zusammenfassung und tolle Erklärung warum vieles so automatisch abläuft. Hab mich in einigen Beispielen schnell wiedergefunden 😊
    Das mit der Atemübungen nehm ich mir mal vor, ich denke das kann ich gut und schnell integrieren 👍
    Bin gespannt wie es weitergeht.

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